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13.11.2013 um 09:30 Uhr

Stadt und Jüdische Gemeinde regeln Kooperation bis zum Jahr 2016

Frankfurter Vertrag verlängert

Der Vertrag der Stadt mit der Jüdischen Gemeinde wird zum dritten Mal verlängert. Der Grundsatzvertrag aus dem Jahr 1990, der 2005 und 2008 ergänzt wurde, läuft nun bis zum Jahr 2016. Er wurde am Freitag, 8. November, unterzeichnet von Bürgermeister Olaf Cunitz, Kirchendezernent Uwe Becker und dem Vorstandsvorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, Salomon Korn.

Die Jüdische Gemeinde Frankfurt gehört mit mehr als 7.000 Mitgliedern zu den bedeutendsten in Deutschland. Der Vertrag bildet die Grundlage für eine finanzielle Zuwendung von knapp vier Millionen Euro an die Jüdische Gemeinde, die ihrer besonderen Bedeutung für die Stadt Rechnung trägt und zur Mitfinanzierung von Verwaltung, Betrieb und Unterhaltung der Gemeindeeinrichtungen dient. „Es ist unser Ziel, die wichtige Arbeit der jüdischen Gemeinde in Frankfurt zu stärken“, sagte Bürgermeister Olaf Cunitz. Kirchendezernent Uwe Becker hob die guten Beziehungen der Stadt zur Jüdischen Gemeinde hervor.

Der neue Vertrag wird bis Ende 2016 zu den bisherigen Konditionen der letzten Fassung weitergeführt. Der Zahlungsbetrag ist indexiert und richtet sich nach den Steigerungen der Beamtenbesoldung A 13. Für das Jahr 2012 wurden von der Stadt 3,7 Millionen Euro ausgezahlt. Bis 2016 wird diese Summe prognostiziert auf 4,1 Millionen Euro ansteigen. Über die Höhe der finanziellen Zuwendungen der Stadt Frankfurt ab dem Haushaltsjahr 2017 werden sich die Vertragsparteien im Jahr 2015 verständigen.

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