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10.10.2017 um 16:45 Uhr

Stadträtin Sylvia Weber eröffnet interkulturelle Gesundheitsreihe in der Kita Curumim

Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) führt gemeinsam mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle Frankfurt und weiteren Partnern von Oktober 2017 bis März 2018 eine interkulturelle Gesundheitsreihe in der Kita Curumim in Bockenheim durch. Die erste Veranstaltung fand am Mittwoch, 4. Oktober, zum Thema Frauengesundheit statt.

„Unser Gesundheitssystem steht allen Bevölkerungsgruppen offen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Status oder ihrem kulturellen Hintergrund“, sagte die Dezernentin für Integration und Bildung, Sylvia Weber. „Viele Studien belegen jedoch, dass Menschen mit Migrationshintergrund die Angebote der Vorsorge und Gesundheitsförderung zu wenig in Anspruch nehmen.“ Die Gründe dafür seien vielfältig, führte Weber aus. Oft läge es schlicht und ergreifend an fehlender Information, aber auch Berührungsängste spielten eine Rolle.

Laut Weber seien Migranten aufgrund ihrer veränderten Lebensumstände hier in Deutschland Belastungen ausgesetzt, die das gesundheitliche Wohlbefinden beeinträchtigen könnten. „Nicht nur Armut, Geschlecht, Flucht, Gewalt und Rassismus beeinflussen die Gesundheit von Eingewanderten. Migrationsspezifische Erfahrungen, Unterschiede im Versicherungsstatus, sprachliche Barrieren oder ein kulturabhängiges Verständnis von Gesundheit und Krankheit führen dazu, dass Angebote der Vorsorge und Gesundheitsförderung zu wenig in Anspruch genommen werden“, sagte die Dezernentin.

„Ich freue mich deshalb sehr, dass das Amka in Kooperation mit Selbsthilfe, der Bahn-BKK und Imbradiva gezielt in den Stadtteilen an beliebten Treffpunkten wie einer Kita, einer Schule oder Kulturvereinen Informationen und Beratungen anbieten“, sagte Weber. 
 

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