News News date:
05.06.2014 um 16:45 Uhr

Türkische Filmkunst

Filmwoche zur Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt und Eskişehir im Filmforum Höchst

Im Rahmen der Veranstaltungen des Höchster Schlossfestes zum Thema „Städtepartnerschaft Frankfurt – Eskişehir“ veranstaltet das Filmforum Höchst der VHS Frankfurt vom 12. bis 19. Juni eine Türkische Filmwoche in deren Mittelunkt neben der Präsentation türkischer Filmkunst das Thema Migration steht. Schon lange sind türkische und türkischstämmige Künstler im deutschen Kulturleben präsent und bereichern das kulturelle Angebot mit ihrer Sicht des gesellschaftlichen Lebens.

So ist Fatih Akin, dessen Filme „Auf der anderen Seite“ und „Crossing the bridge – the sound of Istanbul“ im Filmforum gezeigt werden, einer der wichtigsten deutschen Filmemacher geworden. Zum großen Kinoerfolg wurden die Filme „Evet – ich will“ von Sinan Akkus und „Almanya – willkommen in Deutschland“ von Yasemin und Nesrin Samdereli, zwei Komödien, die mit einem Augenzwinkern auf höchst amüsante Weise eine Einwanderungsgeschichte und vom Leben in einer multikulturellen Gesellschaft erzählen. Sinan Akkus, der zurzeit in Frankfurt die Dreharbeiten zu seinem neuen Film beginnt, wird am Freitag, 13. Juni, zur Aufführung seines Films ins Filmforum kommen.

Das Thema Remigration, die Rückkehr von Menschen mit türkischem Migrationshintergrund in die Türkei, behandelt der Dokumentarfilm „Nirgendwo Zuhause – überall Zuhause“, den der Filmemacher und Lehrer Subin Nijhawan mit Schülern des Frankfurter Goethe Gymnasiums gedreht hat. Subin Nijhawan und Schüler der Projektgruppe werden ihren Film am Montag, 16. Juni, im Filmforum vorstellen. Zum Thema Migration wird zudem der Kurzspielfilm „Der Test“ von Güclü Yaman laufen, der von den Vorbereitungen für den Einbürgerungstest in Deutschland erzählt. Auch Güclü Yaman wird im Filmforum zu Gast sein. Als Vorfilm zeigen wir den Kurzfilm „Die Unglücklichen“ von Aziz Onuk, der als freier Künstler in Frankfurt lebt und zudem Mitarbeiter des Filmforum Höchst ist. Auch er wird zur Präsentation seines Kurzfilms anwesend sein.

Einen kleinen Einblick in das Filmschaffen in der Türkei im Bereich des Autoren- beziehungsweise Arthauskinos gibt es mit zwei Filmen von Nuri Bilge Ceylan geben, der gerade auf den Filmfestspielen in Cannes für seinen neuesten Film „Winter sleep“ mit der goldenen Palme ausgezeichnet wurde. Wir zeigen seinen ersten langen Spielfilm „Kasaba – die Kleinstadt“ aus dem Jahr 1997, der aus der Sicht der Kinder vom Leben einer Großfamilie in einer Kleinstadt erzählt und sich nach den Jahreszeiten in vier Teile gliedert und seinem 2011 entstandenen Film „Bir Zamanlar Anadolu`da – once upon a time in Anatolia". Außerdem wird der aktuellen Film „Watchtower“ von Pelin Esmer, eine türkisch-französisch- deutsche Koproduktion, der vor kurzem in den deutschen Kinos gestartet ist, gezeigt.

Adresse

Filmforum Höchst

Emmerich-Josef-Straße 46a
65929 Frankfurt am Main

E-Mail: klaus-peter.roth.VHS@stadt-frankfurt.de
Telefon: 069-21245664
Fax: 069-21245762
Web: http://www.filmforum-höchst.com/index.html

Artikelinformationen

Stadtteile: 
Sprachangebote: 
Zurück