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26.01.2015 um 12:30 Uhr

Viele Sterne für Zivilcourage

Frankfurter Firmen und Vereine werden für ihr Engagement zur Förderung von Zivilcourage ausgezeichnet

Am Freitag, 30. Januar um 14 Uhr verleihen der Vorsitzende des Präventionsrates Frankfurt, Stadtrat Markus Frank und der Frankfurter Polizeipräsident, Gerhard Bereswill, insgesamt acht Firmen und Vereinen das Frankfurter Zertifikat für die Förderung von Zivilcourage.

Das Bundeseisenbahnvermögen, das Amt für Wohnungswesen, InBIT – Institut für Betriebsorganisation, die Agentur für Arbeit, der Frankfurter Verein für soziale Heimstätten, der Frankfurter Gästeführerverein, das Juniorenteam des Deutschen Tischtennisbundes sowie die ModeKreativ Werkstatt des Diakonischen Werkes bieten das Gewaltpräventionstraining der Kampagne „Gewalt-Sehen-Helfen“ regelmäßig ihren Mitarbeitern beziehungsweise ihren Vereinsmitgliedern an.

„Diese acht Firmen und Vereine handeln vorbildlich präventiv für Ihre Belegschaft und Mitglieder und sorgen dafür, dass sie die notwendige Verhaltenskompetenz erwerben können, um sich in Konflikt- und Gewaltsituationen selbst schützen und anderen deeskalierend helfen zu können“, sagt der Vorsitzende des Präventionsrates Markus Frank und hofft gemeinsam mit dem Polizeipräsidenten auf viele weitere Anmeldungen aus der Wirtschaftsbranche und dem Bereich der Vereine.

Die Verleihung des Zertifikats mit den Kategorien von eins bis fünf Sternen ist eine Wertschätzung und eine nach außen hin sichtbare Anerkennung der erreichten qualitativen Förderung der Zivilcourage in Firmen, Betrieben und Vereinen. Viele Menschen reagieren in Konflikt- und Gewaltsituationen, indem sie wegsehen, sich selbst mit körperlicher Gewalt in den Konflikt hineinbegeben oder mangels Helferkompetenz kapitulieren. Im schlimmsten Fall werden Helfer durch falsches Verhalten selbst zu Opfern von Gewalttätern.
Die Kampagne „Gewalt-Sehen-Helfen“ will Menschen informieren und ihnen Helferkompetenz vermitteln. Sie hat einen opferzentrierten und deeskalierenden gewaltfreien Ansatz. Die Frankfurter Kampagne startete 1997 und ist eine Kooperationskampagne des Präventionsrates Frankfurt am Main und der Frankfurter Polizei.
Sie soll auch Möglichkeiten eröffnen, sich stärker für das Gemeinwesen zu engagieren.

Weitere Informationen gibt es bei der Geschäftsstelle des Präventionsrates Frankfurt unter Telefon 069/212-35443 oder im Internet unter http://www.gewalt-sehen-helfen.de .

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