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17.02.2016 um 11:00 Uhr

'Zwischen Teilhabe und Ausschluss: Lebensläufe und Erfahrungen in Frankfurt'

Integrationsdezernentin eröffnet erste Veranstaltung der neuen LSBTIQ Koordinierungsstelle des AmkA

Die Menschen in Frankfurt sind vor allem eins: sie sind unterschiedlich – an Alter, Lebensgestaltung, Berufswegen, Möglichkeiten, Überzeugungen, Interessen und in ihrem Lebensgefühl. In allen Gruppen finden sich lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und queere Menschen.

Momente der erfahrenen Anerkennung und von Inklusion, aber auch der Diskriminierung und dem Gefühl, ausgeschlossen zu sein, sind am Donnerstag, 18. Februar, um 19 Uhr Thema in der Brotfabrik, Bachmannstraße 2-4. Es ist die erste Veranstaltung der LSBTIQ Koordinierungsstelle des AmkA, die als stadtinterner Ansprechpartner für die Belange von Lesben, Schwulen, und Transgender eingerichtet worden ist.

„In manchen Herkunftsländern sind die Themen Homo- oder Transsexualität mit starken Tabus belegt. Lesben, Schwule und Transgender mit Migrationshintergrund erleben in ihren Familien und in ihrem näheren Umfeld daher mitunter besondere Belastungen und sind in der allgemeinen Öffentlichkeit oft von Mehrfachstigmatisierungen und Isolierung betroffen“, so die Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg.

„Mir liegt daran, zu einem Mehr an Miteinander zu gelangen. Denn nur miteinander lassen sich zukünftige Herausforderungen angehen und lösen. Und so verstehe ich die erste Veranstaltung der Koordinierungsstelle als Auftakt zu einem Weniger an Diskriminierung und einem Mehr an vielfältigem Umgang mit LSBTIQ-Themen“, so die Integrationsdezernentin.

Adresse

Brotfabrik

Bachmannstraße 2 - 4
60488 Frankfurt am Main

E-Mail: kontakt@brotfabrik.de
Telefon: 069/97845513
Web: http://www.brotfabrik.de

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