IDAHOT 2018: Solidarität gegen Homo-und Trans*feindlichkeit

Veranstaltungen und Aktionen zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transfeindlichkeit am 17. Mai

 Am 17.05.1990 entschloss sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten zu streichen. Seit 2004 findet daher an diesem Datum der internationale Tag gegen Homo-und Transfeindlichkeit (IDAHOT) statt.

Diskriminierungen und Anfeindungen aufgrund der sexuellen Orientierung oder der Geschlechtsidentität sind immer noch gesellschaftliche Realität im Alltag von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* oder queeren (LSBTIQ*) Personen. Sie reichen von Schimpfwörtern und Anfeindungen bis hin zu fehlenden rechtlichen Anerkennungen. Der IDAHOT wird weltweit von unterschiedlichen Aktivist_innen begangen, um Respekt für LSBTIQ* Personen einzufordern und auf Missstände aufmerksam zu machen.

Der IDAHOT steht jedes Jahr unter einem eigenen Motto - dieses Jahr lautet es „Alliances for Solidarity“ („Allianzen für Solidarität“).  Die Unterstützung von Ideen und Aktivitäten anderer, und damit eine solidarische Grundhaltung liegt der Arbeit der LSBTIQ-Koordinierungsstelle des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) der Stadt Frankfurt am Main zugrunde.  Das AmkA beteiligt sich am IDAHOT, um auf die Diskriminierung von Menschen hinzuweisen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von der Heteronormativität abweichen.

In Kooperation mit der Frankfurt University of Applied Sciences veranstaltet das AmkA am 14.Mai  eine Podiumsdiskussion und einen interaktiven Workshop mit dem Titel „Soziale Arbeit und queere Sexarbeit“. In den Veranstaltungen möchte das AmkA auf die besonderen Perspektive von Trans* und männlichen Sexarbeiter_innen aufmerksam machen.

Am Mahnmal "Frankfurter Engel", das den Opfern der Homosexuellen-Verfolgung im Nationalsozialismus gewidmet ist, lädt die Dezernentin für Integration und Bildung Sylvia Weber am 17.5. ab 16:15 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung ein. Am IDAHOT organisiert das Aktionsbündnis für Akzeptanz und Vielfalt in Frankfurt von 15:00-19:00 Uhr ein vielseitiges Programm an der Hauptwache. Außerdem organisieren verschiedene Vereine und Initiativen während der IDAHOT Woche interessante Aktionen und Veranstaltungen, die hier abrufbar sind.

 

 

Gedenkveranstaltung am Frankfurter Engel

Gedenkveranstaltung am Frankfurter Engel

Am 17. Mai wird um 16 Uhr den Opfern der Homosexuellen-Verfolgung im Nationalsozialismus gedacht. Die Veranstaltung findet am Klaus-Mann-Platz statt.

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Aktionstag an der Hauptwache

Aktionstag an der Hauptwache

Das Aktionsbündnis Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt lädt zu einem Aktiontag mit Buntem Programm in der Innenstadt Frankfurts ein.

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SWITCHKULTUR: Trans* in Arbeit

SWITCHKULTUR: Trans* in Arbeit

Für Trans* bleibt Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor ein Problem. Das Projekt TRANS*ID veranstaltet eine Diskussionsveranstaltung mit Publikumsgespräch zu dem Thema.

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Workshop: Sex Works?!

Workshop: Sex Works?!

Die Frankfurt University of Applied Sciences lädt zur einer fachlichen Auseinandersetzung zum Thema Sexarbeit für Studierende und Sozialpädagog_innen ein.

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Filmabend und Diskussion

Filmabend und Diskussion

"Das Ende des Schweigens" handelt von den Frankfurter Homosexuellenprozessen 1950/1951. Anschliessend berichten Regisseur van-Tien Hoang und Darsteller_innen über die Arbeit am Film.

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Vortrag: „Out im Office?!“

Vortrag: „Out im Office?!“

(Was) Haben die sexuelle Identität und die Geschlechtsidentität mit Job und Performance zu tun? Im Vortrag sollen Antworten auf diese und weitere Fragen gegeben und reflektiert werden.

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