Zweiter Frankfurter Tag der Religionen im Zeichen von „Schönheit und Musik“

Integrationsdezernentin Sylvia Weber würdigt Engagement des Rats der Religionen
Religiöse Vielfalt beim Tag der Religionen

Religiöse Vielfalt erleben und sich darüber austauschen: dafür öffnet die Stadt Frankfurt am 2. September von 14 bis 18 Uhr das Rathaus.

Mit einem Bühnenprogramm und Informationsständen stellen sich die neun im Rat der Religionen Frankfurt vertretenen Religionsfamilien – Ahmadiyya Muslim Jamaat, Bahai-Religion, Buddhismus, Christentum, Hinduismus, Islam, Judentum, Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und Sikh-Religion – erneut der Öffentlichkeit vor.

"Religion gibt vielen Menschen in unserer Stadt Orientierung"

"Schönheit und Musik" lautet das Schwerpunktthema an diesem  zweiten Tag der Religionen, der wie schon im Vorjahr auch den interreligiösen Dialog und die Begegnung zwischen Religionsgemeinschaften und Stadtgesellschaft fördert.

Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung, wird den Nachmittag um 14 Uhr mit einem Grußwort eröffnen. "Religion gibt vielen Menschen in unserer Stadt tagtäglich Orientierung und Halt. Sie ist sinnstiftend und ein wichtiges soziales Element für unsere diverse Stadtgesellschaft", sagt die Stadträtin. "Die Stadt Frankfurt  will das friedliche Zusammenleben der Religionen künftig noch stärker fördern und den strukturierten Dialog mit den Religionsgemeinschaften fortsetzen."

Im Gespräch mit den Frankfurter Moscheegemeinden soll zudem der Austausch zwischen der Stadt, ihren Institutionen und den islamischen Gemeinden forciert werden. Der erste Austausch findet am 15. September statt. Das „Junge Forum der Religionen“, das der Rat der Religionen in Kooperation mit dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten einrichtet, organisiert interreligiöse Begegnungen und gemeinsame Projekte von jungen Frankfurterinnen und Frankfurtern.

Ästhetik und Musik schaffen Verbundenheit

Nachdem 2017 "Feste und Feiertage" im Mittelpunkt standen, bieten die Frankfurter Religionsgemeinschaften am zweiten Tag der Religionen einen Einblick in eine ganz besondere Facette ihrer Religion: Sie zeigen, was Ästhetik und Musik für ihren Glauben bedeuten.

Sylvia Weber würdigt den Rat der Religionen für sein Engagement nicht nur bei dieser Veranstaltung. "Der Rat nimmt regelmäßig Stellung auch zu kontroversen Themen mit religiösem Bezug. Das erachte ich für außerordentlich wichtig, gerade weil Religion oftmals benutzt wird, um zu polarisieren oder zu spalten. Er schafft ferner im Kleinen wie im Großen Orte der interreligiösen und interkulturellen Begegnung."

Joachim Valentin, Vorsitzender der Rats der Religionen Frankfurt, freut sich auf den Tag: "Hier wird einmal im Jahr für alle Frankfurterinnen und Frankfurter sichtbar, wie bunt und schön religiöse Traditionen in unserer Stadt gelebt werden."

Weitere Informationen zum Ablauf des Tags der Religionen gibt es unter http://www.rat-der-religionen.de/projekte/tag-der-religionen-feste