Veranstaltungen Termin:
Am 14.11.2018 um 18:30 Uhr

Forum Entwicklung: Diaspora als Motor für Entwicklung

Diskussionsrunde zur Wirkung von Hilfen für Herkunftsländer

Viele Menschen, die ihr Geburtsland verlassen, bleiben diesem auch in der Ferne eng verbunden – und engagieren sich für dieses entweder finanziell, sozial, politisch oder kulturell. Was Menschen in Deutschland mittels sogenannter Diaspora-Initiativen für die Entwicklung ihrer Herkunftsländer leisten, wie solche Engagements aussehen und was sie bewirken – darüber diskutieren die Gäste des "Forums Entwicklung" am 14. November 2018, ab 18.30 Uhr, im Saalbau Südbahnhof, Hedderichstraße 51, 60594 Frankfurt am Main (Eintritt frei). 

Die Unterstützung der Diaspora kann den Herkunftsländern der Menschen einen kräftigen Schub verleihen und sich als antriebsstarker Motor für deren Entwicklung erweisen. So wurden im Jahr 2017 laut Weltbank global mehr als 440 Milliarden US-Dollar an Verwandte und Freunde in Herkunftsländern überwiesen.

Ebenso bedeutende Impulse sind das Know-How und innovative Geschäftsideen der Diaspora, mit denen sie neue Perspektiven schafft. Diesen positiven Beitrag für inklusives Wachstum und nachhaltige Entwicklung betont auch die Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Trotzdem ist das vielseitige Engagement der Diasporagemeinden hierzulande oft nicht bekannt. 

Die Gäste der Diskussionsrunde sind:

  • Kirsten Schüttler, Senior Program Officer Migration und Remittances, Weltbank
  • Kizito Odhiambo, nominiert für den Hessischen Gründerpreis und Start-up-Gründer von Agribora
  • Nora Seddig, GIZ-Expertin für Diaspora-Kooperation
  • Matida Ndlovu, Managerin eines Venture-Capital-Unternehmens
  • Moderation Tobias Schwab, Redakteur der "Frankfurter Rundschau"

Weiterre Informationen im Flyer, den Sie hier herunterladen können.

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