Veranstaltungen Termin:
Am 23.09.2013 um 19:00 Uhr

Frankfurt sagt „NEIN! zu Diskriminierung und Gewalt“

Markus Frank und Rolf Hocke geben Startschuss zur Antidiskriminierungskampagne

Gemeinsam für Fair Play im Fußball – so lautet das Credo des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) und der Stadt Frankfurt. HFV-Präsident Rolf Hocke und Sportdezernent Markus Frank laden in das Frankfurter Volksbank Stadion ein, um den Startschuss zur Umsetzung der Kampagne „NEIN! Zu Diskriminierung und Gewalt“ zu geben.

Fair Play ist die größte Tugend des Fußballsports. Leider gerät dies in den letzten Jahren auch auf Frankfurter Fußballplätzen oftmals in Vergessenheit. Um nachdrücklich gegen die zunehmende Gewalt im Amateurfußball vorzugehen, haben sich die Stadt mit dem Hessische Fußball-Verband und dem Kreisfußballausschuss Frankfurt zusammengetan und die Frankfurter Erklärung entwickelt. Mit einem Zehn-Punkte-Plan gegen Gewalt im Amateurfußball soll für Fair Play geworben werden.

Zudem sind alle Frankfurter Vereine eingeladen, sich der Kampagne „NEIN! Zu Diskriminierung und Gewalt“ anzuschließen, die unter dem Dach des Fair Play Forums des Hessischen Fußballs bereits von 20 Schiedsrichtervereinigungen im HFV sowie in den Nachwuchsleistungszentren von sechs hessischen Spitzenvereinen von Bundesliga bis Regionalliga umgesetzt wird.

Beide Maßnahmen – die der Stadt und des HFV - gehen Hand in Hand und sollen gemeinsam mit den Frankfurter Fußballvereinen umgesetzt werden. „Als Hessischer Fußball-Verband stellen wir uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung und setzen uns für Fair Play, Respekt und Toleranz auf und neben den Fußballplätzen ein. Es freut mich deshalb sehr, dass wir zusammen mit dem Kreisfußballausschuss und der Stadt Frankfurt eine entsprechende Kooperation anstoßen konnten und nun gemeinsam gegen die Gewalt im Amateurfußball vorgehen“, erklärt HFV-Präsident Rolf Hocke im Vorfeld der Veranstaltung. „Der Fußballsport bietet ein hohes Integrationspotential und begeistert Menschen unterschiedlichster Herkunft. Dafür wollen wir gemeinsam mit unseren Vereinen werben. Diskriminierung, Rassismus und Gewalt haben auf Frankfurts Fußballplätzen nichts zu suchen“, ergänzt Sportdezernent Markus Frank.

Neben der Vorstellung der Kampagne „NEIN! Zu Diskriminierung und Gewalt“ sowie der Frankfurter Erklärung wird eine Talkrunde mit Fair-Play-Botschafter Armin Kraaz sowie Vereinsvertretern und einem Schiedsrichter aus dem Kreis Frankfurt stattfinden. Durch den Abend führt Moderator Dirk Metz.

 

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