Veranstaltungen Termin:
Am 15.06.2020 um 16:00 Uhr

Verschwörungsmythen und Antisemitismus

Was kann man dagegen tun? – Ein Gespräch

Der Corona-Virus nichts weiter als ein Hoax? Die Corona-Maßnahmen ein von dunklen Mächten geplanter Schritt in die globale Diktatur? Die Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie werden weltweit gelockert, die Verschwörungsmythen nehmen zu. Mit ihrer Tendenz zu einfachen Erklärungen und Schuldzuweisungen knüpfen sie an antisemitische Weltbilder an.

Neben offen judenfeindlichen Äußerungen auf den sogenannten Hygienedemos und systematischen Verunglimpfungen von Bill Gates, dienen die derzeitigen Proteste auch der politischen Mobilisierung. Dabei kommt es immer wieder zu geschichtsrevisionistischen Äußerungen, etwa indem sich Impfgegner_innen mit angesteckten „Judensternen“ als Opfer systematischer Verfolgung stilisieren. Die Gesprächsveranstaltung geht diesem Zusammenhang von Verschwörungsdenken, Antisemitismus und rechten Mobilisierungsstrategien nach – und thematisiert, was man all dem entgegensetzen kann.

Veranstalter: Bildungsstätte Anne Frank und Jüdisches Museum Frankfurt

Gespräch: Prof. Michael Butter (Literatur- und Kulturwissenschaftler, Universität Tübingen), Veronika Kracher (Soziologin und Journalistin) und Tom Uhlig (Bildungsreferent, Bildungsstätte Anne Frank)

Moderation: Anne Baier (Hessischer Rundfunk)

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

Alle Veranstaltungen werden auf Youtube live online gestellt und können hier ab dem 15. Juni angesehen werden.

Artikelinformationen

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