Ziel 17: Freiräume von Religion und Kultur anerkennen

Grundlage von Integrationspolitik ist nach unserer Rechtsordnung die grundsätzlich gleiche Offenheit unseres Staates gegenüber allen Religionsgemeinschaften, auch neu entstehenden. Die Stadtpolitik wird eine positive Rolle der Religionsgemeinschaften fördern und einfordern, sowie im öffentlichen Raum die gleichberechtigte Anerkennung und Ausübung religiöser Überzeugungen sicherstellen. Wir wollen das soziale Miteinander von Religionsgemeinschaften ermutigen und fördern. Menschen, die aus Ländern kommen, in denen eine strikte Trennung von Religion und öffentlichem Leben oder eine engere Verbindung einer bestimmten Religion mit Politik und staatlichem Handeln herrscht, ist die Rolle von Religionsgemeinschaften und öffentlich-rechtlichen Körperschaften in unserer Rechtsordnung zu vermitteln. Spirituelle Begleiter ihrer Gemeinden, die aus anderen Ländern kommen, sind in geeigneter Weise bei der Wahrnehmung ihrer öffentlichen Mittlerrolle zu unterstützen und die Öffentlichkeit über ihre Funktion genauer unterrichten. Wir wollen auch andere, nicht-religiöse Weltanschauungen gleichberechtigt achten und behandeln.