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On 28.11.2014 at 11:00 o´clock

Displaced Persons 1945 – Flüchtlinge 2014

Schüler präsentieren Filme im Jüdischen Museum

Schüler haben sich mit historischen und aktuellen Schicksalen von Menschen beschäftigt, die aus ihrem Ursprungsland verschleppt wurden oder dieses haben verlassen müssen. Am 28. November um 11 Uhr präsentieren die Schüler ihre Werke von je etwa acht Minuten Länge im Jüdischen Museum Frankfurt. Gefördert und unterstützt wird das Projekt vom beratungsNetzwerk hessen und dem International Tracing Service (ITS), einem Kindessucharchiv für Überlebende des zweiten Weltkrieges und des Holocaust.

(pia) Der International Tracing Service (ITS) und das Jüdische Museum Frankfurt laden zu einer Filmvorführung mit dem Titel „Displaced Persons 1945 – Flüchtlinge 2014“ am Freitag, 28. November, 11 Uhr, ein. Schüler haben sich, gefördert vom beratungsNetzwerk hessen, mehr als ein halbes Jahr mit historischen und aktuellen Schicksalen von Menschen beschäftigt, die aus ihrem Ursprungsland verschleppt wurden oder dieses haben verlassen müssen.

Die Schüler der Wilhelm-Filchner-Schule Wolfhagen recherchierten beim International Tracing Service (ITS) in Bad Arolsen unter anderem die Lebenswege polnischer Kinder und eines jungen Sinti-Mädchens während der Nazizeit und wie diese nach 1945 in Camps für Überlebende („Displaced Persons“) gelangten. Um Unterschiede und Parallelen zu erforschen, befassten sich die Jugendlichen außerdem mit Flüchtlingen aus Eritrea, Syrien und Afghanistan. Die Jugendlichen haben ihnen in Interviews Fragen gestellt, wie sie auch nach 1945 den damaligen Displaced Persons (DPs) von den Alliierten gestellt wurden. Darunter etwa Fragen wie „Möchten Sie in Ihr Ursprungsland zurück?“.

Die Filme entstanden im Rahmen der ITS-Ausstellung „Wohin sollten wir nach der Befreiung?“, mit der erstmals umfassend der Blick auf das Schicksal Überlebender der NS-Verfolgung, des Holocaust und der Zwangsarbeit gelenkt wird. Mehr als zehn Millionen DPs befanden sich nach 1945 in Europa. Die Ausstellung des ITS ist noch bis 22. Januar 2015 in der Bildungsstätte Anne Frank zu sehen.

Am Freitag, 28. November, präsentieren die Schüler ihre Videos von je etwa acht Minuten Länge im Jüdischen Museum. Neben den jungen Filmemachern wird auch der begleitende Pädagoge Marcus von der Straten anwesend sein sowie Susanne Urban, die Leiterin der Forschung und Bildung im International Tracing Service (ITS) Bad Arolsen.

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Jüdisches Museum

Untermainkai 14/15
60311 Frankfurt am Main

E-Mail: jmf.info@stadt-frankfurt.de
Phone:: 069-21235000
Fax: 069-21230705
Web: http://www.frankfurt.de

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