News News date:
04.11.2015 at 16:45 o´clock

Integration auch für Flüchtlinge

Träger im Stadtteil stellen ihre Arbeit vor

Integration wird in Frankfurt noch stärker an Bedeutung gewinnen. Die Arbeit in den Stadtteilen spielt hierfür eine wichtige Rolle. Dies machte die Veranstaltung „Integration in Frankfurt am Main. Vielfalt im Stadtteil – Gemeinsam leben“ am 3. November in der IGS Nordend deutlich. Diese Veranstaltung stellte den Auftakt einer Informationsreihe dar, mit der das Dezernat auch in Zukunft über wichtige Integrationsangebote in der Stadt informieren möchte.

Eingeladen hatte die Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg, die auch das Grußwort zu dieser Veranstaltung hielt. Dabei betonte sie, wie wichtig die jahrzehntelange Arbeit der Träger sei, um Menschen die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen und wie wichtig es gerade im Zuge der zu uns kommenden Geflüchteten sei, diese Arbeit fortzuführen und auszubauen. „Die Ankunft in einem völlig fremden Land, in dem die Menschen weder mit der Sprache, noch mit den Werten und den Anforderungen unserer Gesellschaft vertraut sind, ist eine Herausforderung für die Geflüchteten. Hierzu brauchen sie unsere Hilfe, sie brauchen Unterstützung und eine Übersetzung, wie unser System funktioniert“, so die Dezernentin. Denn Menschen, die aus Diktaturen geflohen sind, erleben hier zum ersten Mal, was es heißt, Freiheit zu leben – hierzu gehöre die Religionsfreiheit ebenso, wie auch die Gleichstellung von Mann und Frau. Wichtig sei es auch, die Bevölkerung miteinzubinden, denn Integration sei eben ein Prozess, an dem alle beteiligt seien, nur so könne Integration funktionieren.

Beramì, infrau e.V., FATRA und KUBI berichteten aus ihrer täglichen Arbeit, zugleich kamen Betroffene zu Wort, die von der Arbeit der Träger profitieren konnten. Es ging um berufliche Integration, um Beratungs- und Unterstützungsarbeit und darum, wie wichtig vor allem auch die psychosoziale Betreuung für viele der zu uns kommenden Flüchtlinge sei. Moderiert wurde das Gespräch von der Ortsvorsteherin Karin Guder.

Ihren Weg in die Aula der IGS-Nordend fanden die rund 60 Besucher über das Untergeschoss, wo Florian Neukirchen mit seinen Schülern im Rahmen seines Flüchtlingsprojekts der IGS-Südend darauf aufmerksam machte, wie schwierig die Situation in Syrien gerade für Schüler sei. Unter dem Motto „Bombenfrei“ machen die Schüler der IGS darauf aufmerksam, wie wichtig Bildung sei, denn diese ermögliche die Teilhabe an einer Gesellschaft. Florian Neukirchen und seine Schüler werden mit ihrem Projekt bei der Integrationspreisverleihung am 26. November lobend erwähnt werden.

Address

Dezernat XI - Integration und Bildung

Hasengasse 4
60311 Frankfurt am Main

E-Mail: integrationsdezernat@stadt-frankfurt.de
Phone:: 069-21233112
Fax: 069-21230722
Web: www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de

Article Info

Stadtteile: All
Back