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Neue Stolpersteine für Opfer der Homosexuellen-Verfolgung

Enthüllung mit öffentlicher Zeremonie

Unter den fast 1.400 in Frankfurt am Main bislang verlegten Stolpersteinen für Opfer des Nationalsozialismus gedenken bislang nur drei Steine den Opfern der Homosexuellen-Verfolgung  im Nationalsozialismus. Am Samstag, 22., und Montag, 24. Juni 2019 werden 25 Jahre nach der Abschaffung des § 175 in der Bundesrepublik neun weitere Stolpersteine enthüllt, die an Menschen aus Frankfurt erinnern, die zwischen 1933 und 1945 wegen ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Homosexualität ermordet oder in den Tod getrieben wurden.

Die Enthüllungen der Stolpersteine am letzten, frei gewählten Wohnort der Opfer werden von einer öffentlichen Zeremonie begleitet, bei der auch die Biografie und das Verfolgungsschicksal vorgetragen werden.

Die Initiative Stolpersteine Frankfurt lädt zur Teilnahme an den Enthüllungen ein:

Samstag, 22. Juni 2019:

  • 11 Uhr - Gallusviertel - Frankenallee 60 - Karl Stecker

  • 11 Uhr - Altstadt - Dominikanergasse 7 - Valentin Born

  • 12 Uhr - Altstadt - Berliner Str. 32 - Karl Kipp

  • 12 Uhr - Innenstadt - Allerheiligenstr. 26 - Jakob Kahn

  • 14:20 Uhr - Westend - Körnerstr. 16 - Otto Bütschli

  • 15:35 Uhr - Westend - Wöhlerstr. 6 - Elias Oppenheimer

  • 16:25 Uhr - Westend - Beethovenstr. 32 - Adolf Korndörfer

Montag, 24. Juni:

  • 10 Uhr - Niederrad - Kelsterbacher Str. 73 - Karl Alberti
  • 11 Uhr - Rödelheim - Hattsteiner Str. 6 - Karl Brandenstein

Die Schicksale dieser Menschen können hier nachgelesen werden.  

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