Handlungslinie 15: Wohnungspolitik anpassen

Die stadträumliche Verteilung unserer Bevölkerung verläuft nicht entlang von Herkunftsgruppen, sondern in erster Linie aufgrund ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit und sozialen Mobilität. In der Wohnungspolitik sind vielfältige und auch als unkonventionell angesehene Bedürfnisse unserer Bevölkerung zu berücksichtigen sowie gemeinschaftliches, generationen übergreifendes Wohnen zu fördern. Mit dem ›Frankfurter Vertrag‹ hat die Stadt Frankfurt frühzeitig ein Instrument für eine sozial verträgliche Belegungspolitik entwickelt, dessen Anwendung fortlaufend ange passt wird. Im stadteigenen Wohnungsbestand wollen wir weiterhin durch geeignete Modernisierung das Zusammenleben fördern. In der Zuweisung von Wohnungen wollen wir das Kriterium einer ›angemessenen Wohnung‹ differenziert und auf unterschiedliche Bedürfnisse angepasst anwenden. Abstimmung mit anderen Akteuren. Bauherren und Architekten, die für Bauten und öffentliche Platzgestaltungen ein Urheberrecht geltend machen können, sind für unter schiedliche Sichtweisen und Ansprüche zu sensibilisieren. In Kooperation mit Eigentümervereinen und Mietervertretungen wollen wir unterschiedliche Bevölkerungsgruppen über Wohngelegenheiten, unterschiedliche Stadtteile, aber auch rechtliche rechtliche Regelungen informieren. In Zusammenarbeit mit Land und Bund wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, das Wohnungseigentum weiterer Gruppen zu fördern. Schlichtungsstellen in Mietangelegenheiten wollen wir in Fragen interkultureller Kommunikation unterstützen.