Handlungslinie 39: Selbständigkeit unterstützen

Viele Menschen – und zumal Migrantinnen und Migranten – gründen eigene Betriebe, aus unternehmerischem Geschick ebenso wie aus einem Mangel an anderen Möglichkeiten, z. B. aufgrund einer fehlenden Anerkennung ihrer Qualifikation. Daher arbeiten gerade viele Migrantinnen und Migranten in zulassungsfreien Berufen wie z. B. im Einzelhandel, in der Gastronomie oder in Reisedienstleistungen. Wir wollen die erfolgreiche städtische Existenzgründungsberatung und -begleitung weiter ausbauen und weiterhin auf unterschiedliche Zielgruppen ausrichten. Dazu gehören auch Angehörige der Frankfurter Hochschulen, zumal ausländische Studierende und Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler, die wir zum Bleiben bewegen wollen. Durch das Ausscheiden erfolgreicher Geschäftsinhaberinnen und Geschäftsinhaber aus dem Berufsleben wird es in den nächsten Jahrzehnten zu immer mehr Betriebsübernahmen kommen, auf die wir geeigneten Nachwuchs vorbereiten müssen, der immer mehr eine andere Lebenserfahrung und ggf. auch persönliche Migrationsgeschichte haben wird.