Handlungslinie 60: Strukturen und Kompetenzen weiterentwickeln

Die städtischen Fachämter und Betriebe sollen im Rahmen ihrer Aufgabenerfüllung die Bedürfnisse unterschiedlicher Menschen in einer von Internationalität und Diversität geprägten Großstadt besonders berücksichtigen. Dazu gehört es, das eigene Bewusstsein für die Weltanschauungen, Lebensweisen und Kommunikationsstile verschiedener Menschen und Milieus zu schärfen und sicherzustellen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst die vielfältigen Lebenserfahrungen unserer Bevölkerung aus eigener Begegnung und Erfahrung kennen. In ämterübergreifender Abstimmung sollten aufgrund der Ziele dieses Konzepts geeignete und angemessene Kriterien für die städtische Personalpolitik formuliert werden. Maßgebend bleiben Eignung, Befähigung und Leistung. Die Verwaltung sollte darüber hinaus verstärkt die Vorteile gemischter Teams und Arbeitsgruppen nutzen und im Rahmen der geltenden Gesetze und Richtlinien sich bemühen, den Anteil der städtischen Auszubildenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund oder anderen Lebenserfahrungen zu erhöhen. In der Verwaltungspraxis ist darauf zu achten, die je eigenen Fähigkeiten und Talente aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und aller Mitwirkenden zu identifizieren und wirksam werden zu lassen.