Das deutsche Gesundheitssystem ist für eine bedarfsgerechte gesundheitliche und psychosoziale Versorgung von Schutzsuchenden kaum zugänglich. Menschen, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen, erhalten nur in Notfällen oder bei Schwangerschaft gesundheitliche Versorgung. Dem wirkt FATRA e.V. seit 1994 mit psychosozialer Beratung, individueller Übermittlung und lokaler Vernetzung entgegen.
FATRA e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und unterhält eine psychosoziale Beratungsstelle in Frankfurt am Main für Geflüchtete, die Folter, Gewalt und schwere Menschenrechtsverletzungen erlebt haben. Alle Angebote der Beratungsstelle sind kostenlos und stehen allen Geflüchteten offen, unabhängig von Herkunft, religiöser oder politischer Überzeugung, sexueller Orientierung, Identität oder Aufenthaltsstatus.
Bei Bedarf wird das Beratungsangebot mit Dolmetscher:innen durchgeführt. FATRA bietet außerdem Fortbildungen für Fachpersonal, Ehrenämtler und Dolmetschet:innen an.