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Amt für multikulturelle Angelegenheiten
Am 20. April 2026 um 09:16
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17
May

IDAHOBITA* 2026: Gedenken am "Frankfurter Engel" und Programm von LSBTIQ-Vereinen

Sonntag 14:00 Uhr - Sonntag 19:00 Uhr
17
May
, 14:00 Uhr - 19:00 Uhr
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Eine Gruppe von Personen steht beim IDAHOBITA* 2025 mit Regenbogenfahnen zum Gedenken um das Mahnmal "Frankfurter Engel".
Gedenkveranstaltung am Mahnmal "Frankfurter Engel" beim IDAHOBITA* 2025. (© Stadt Frankfurt am Ain, Maik Reuß)
Eine Gruppe von Personen mit Regenbogenfahnen und Bannern zum IDAHOBITA* 2025 beim Marsch von der Hauptwache zum Mahnmal "Frankfurter Engel"
Marsch von der Hauptwache zum Mahnmal "Frankfurter Engel" im Vorjahr (© Stadt Frankfurt am Ain, Maik Reuß)
Zwei Vertreter:innen der Aidshilfe Frankfurt beim Kranz zum Gedenken vor dem Mahmal "Frankfurter Engel" nieder.
Vertreter:innen der Aidshilfe Frankfurt legen bei der Veranstaltung im Jahr 2025 am Mahmal ein Kranz nieder (© Stadt Frankfurt am Ain, Maik Reuß)
Viele Personen am Klaus-Mann-Platz rund um das Mahnmal "Frankfurter Engel" während einer Rede von Frankfurts Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg.
Rede von Frankfurts Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg bei der Gedenkveranstaltung 2025. (© Stadt Frankfurt am Ain, Maik Reuß)

Auch in diesem Jahr wird am 17. Mai in Frankfurt am Main der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- & Asexuellenfeindlichkeit (IDAHOBITA*) begangen. Das Datum erinnert an den 17. Mai 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen.

An dem Tag lädt die Stadt Frankfurt um 17 Uhr zur offiziellen Gedenkveranstaltung beim Mahnmal "Frankfurter Engel" auf den Klaus-Mann-Platz ein, das an die Homosexuellenverfolgung im Nationalsozialismus erinnert. Die Veranstaltung ist barrierearm geplant. Vor Ort gibt es eine Gebärdensprach-Dolmetschung.

Inhaltlicher Schwerpunkt ist in diesem Jahr ist die Situation bisexueller Menschen. Die Situation bisexueller Menschen ist oft von Unsichtbarkeit, Vorurteilen und hoher psychischer Belastung geprägt. Bisexuelle Menschen werden gesellschaftlich sowohl in hetero- als auch in queeren Kontexten häufig missverstanden oder nicht ernst genommen. Sie erleben oftmals die Ablehnung ihrer Identität. Dies führt u.a. dazu, dass Betroffene in der queeren Community oft unterrepräsentiert sind und insgesamt in der politischen oder öffentlichen Wahrnehmung an den Rand gedrängt werden. So sind beispielsweise Zugänge zu Unterstützungsangeboten und einer sensiblen Gesundheitsversorgung für Betroffene nach wie vor sehr schwierig. 

Dazu sprechen wird Francisco Küfer; ehrenamtlicher Berater bei BiNe, Bisexuelles Netzwerk e.V.. BiNe e. V. leistet Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Bisexualität, unterstützt den Aufbau und Erhalt von Selbsthilfegruppen, kooperiert mit gesellschaftlich relevanten Gruppen und Initiativen und sammelt und verbreitet entsprechende Informationen. Zudem bietet der Verein Einzelberatung über ein Beratungstelefon an.

Organisiert wird die Gedenkveranstaltung durch die Koordinierungsstelle für LSBTIQ-Themen im Amt für multikulturelle Angelegenheiten. Zielgruppe sind queere Vereine, Initiativen und Einzelpersonen sowie alle interessierten Frankfurter*innen. 

"Markt der Vielfalt und Marsch zum Klaus-Mann-Platz
Bereits ab dem frühen Nachmittag findet auch dieses Jahr nahe der Hauptwache der "Markt der Vielfalt" mit buntem Programm von LSBTIQ*-Vereinen und -Initiativen statt. Ab ca. 16:30 Uhr führt der alljährliche "Love Walk" von dort aus zur Gedenkveranstaltung am Klaus-Mann-Platz. 

Ebenfalls anlässlich des IDAHOBITA* widmet sich zwei Tage darauf am 19. Mai ein Fachtag an der Frankfurt UAS unter dem Titel "Sehnsucht nach Freiheit - Queere Perspektiven auf Migration, Flucht und Asyl" der Situation queerer Geflüchteter. 

Hier können Sie die Rede von Dr. Miranda Leontowitsch am "Frankfurter Engel" beim IDAHOBITA* 2025 zur Situation älterer LSBTIQ-Personen nachlesen.

Kontaktdaten

Koordinierungsstelle für LSBTIQ im AmkA
Webseite
https://amka.de/lsbtiq
E-Mail
amka.lsbtiq@stadt-frankfurt.de
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