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VHS-Kurs "Was macht das hier?" – dekolonisierende Praxis im Weltkulturenmuseum

Was ist Dekolonisierung und warum müssen wir uns damit beschäftigen? Warum jetzt und warum am Weltkulturenmuseum in Frankfurt? Als ein Ort, der mitten in der deutschen Kolonialzeit gegründet wurde und der über Jahrzehnte das Bild "der Anderen" mitgeprägt hat, steht das Weltkulturenmuseum heute vor der zentralen Aufgabe, dekolonisierende Prozesse zu unterstützen. 

Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit dem kolonialen Erbe des Museums, mit den aktuellen Restitutionsdebatten und reflektieren über koloniale Kontinuitäten in unser aller Alltag. 

Fragen, die sich stellen, sind z.B.: Wie und unter welchen Umständen sind Objekte ins Weltkulturenmuseum gekommen? Zum Beispiel ein Zeremonialschild aus dem heutigen Kenia oder ein Kamm aus dem heutigen Kamerun? Im Workshop setzen Sie sich kritisch mit den Herkunfts- und Erwerbsgeschichten einzelner Objekte der Museumssammlung auseinander, die mit der Kolonialgeschichte in Deutschland verflochten sind. Sie diskutieren über die Bedeutung von Provenienz und Restitution und erarbeiten sich eine mögliche Haltung hierzu.

In Kooperation mit dem Weltkulturenmuseum

Kursleitung: Julia Albrecht, Stephanie Endter und Leonie Männich. 

Der Kurs findet statt am 19.02.2026 von 17 bis 19 Uhr. Treffpunkt ist das Weltkulturenmuseum. 

Die Teilnahmekosten betragen 9 Euro, in denen der Museums-Eintritt bereits enthalten ist. 

Anmelden bitte auf der VHS-Website