George Orwells Werk ist geprägt von der tiefen Auseinandersetzung mit Macht, Unterdrückung und gesellschaftlicher Verblendung. Seine Erfahrungen als Kolonialoffizier in Burma machten ihn zum scharfen Kritiker imperialer Herrschaft ("Tage in Burma"). Im Spanischen Bürgerkrieg erlebte er, wie Ideale zerrieben werden ("Huldigung an Katalonien").
"Auftauchen, um Luft zu schnappen" ist eine persönliche Revolte gegen eine Welt im Umbruch. In "1984" schließlich entwirft Orwell eine Vision totaler Kontrolle und zeigt wie Sprache und Überwachung zur Waffe werden – Themen, die weltweit alarmierend aktuell sind.
Der Kurs verbindet Lesung, Vortrag und Diskussion – mit Blick auf strukturelle Ungleichheiten, damals wie heute.
Der vierteilige Kurs findet dreiwöchentlich statt jeweils donnerstags, vom 05.03. - 07.05., jeweils von 18:30 - 20 Uhr, in der VHS Frankfurt, Sonnemannstr. 13, 60314 Frankfurt am Main.
Kursleitung: Reinhard Seibold
Die Kosten betragen 40 Euro.
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