Der neue Videopodcast "Redebedarf" der Bildungsstätte Anne Frank beschäftigt sich mit Diskurs, Demokratie und digitalen Realitäten. In der aktuellen Folge sprechen Meron Mendel und Yasmine M’Barek über Debatten auf Social Media. Zwischen Callouts, Shitstorms und Positionierungsdruck fragen sie sich: Ist das noch konstruktiver Austausch oder längst eine Empörungsmaschine, die vor allem den Tech-Konzernen in die Hände spielt?
Wie funktioniert Streit im Netz und wer profitiert davon? In der ersten Folge des neuen Videopodcasts "Redebedarf" der Bildungsstätte Anne Frank geht es um ein Phänomen, das uns alle betrifft: Debatten auf Social Media. Yasmine M'Barek, Redakteurin bei ZEIT Online, Buchautorin und Podcasterin und Prof. Dr. Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank diskutieren über Algorithmen, die Polarisierung belohnen, über die Macht marginalisierter Stimmen und die Grenzen von Cancel Culture. Und darüber, wie wir wieder zu einer Debattenkultur finden können, die nicht nur laut, sondern auch produktiv ist.
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Moderiert von Minh Thu Tran widmet sich der neue Podcast „Redebedarf” den Fragen, die unsere Gesellschaft und Demokratie im Zeitalter von KI, Social Media, Rechtsruck und globalen Krisen gerade besonders herausfordern und überlegt, wie wir wieder besser miteinander ins Gespräch kommen. Dazu bringt die Bildungsstätte Anne Frank in jeder Folge unterschiedliche Perspektiven zusammen – mit dem Anliegen, mehr Orientierung zu bieten in polarisierten Zeiten.
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ .