Blickwinkel-Tagung "GESPRÄCHSWÜRDIG - Räume und Grenzen des Dialogs" am 28. & 29. September 2026 in Stuttgart
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Am 28. & 29. September 2026 findet die 17. Blickwinkel-Tagung zum Thema "GESPRÄCHSWÜRDIG - Räume und Grenzen des Dialogs" in Stuttgart statt. Im Mittelpunkt stehen Möglichkeiten und notwendige Grenzen beim Diskurs in digitalen und analogen Räumen.
Die Tagungsreihe "Blickwinkel. Antisemitismus- und rassismuskritisches Forum für Bildung und Wissenschaft" der Bildungsstätte Anne Frank beleuchtet seit 2011 aktuelle Analysen, diskutiert innovative Bildungsansätze und setzt diskurskritische Akzente.
Der Dialog wird oft als Universallösung für gesellschaftliche Konflikte beschworen. Aber während die Forderung "mit allen" ins Gespräch zu gehen, laut bleibt, stehen Bildungs- und Austauschräume gleichzeitig unter Druck: Sie werden angegriffen, delegitimiert oder instrumentalisiert. Rechtspopulistische Akteur*innen nutzen zudem öffentliche Dialogräume wie TV-Talkshows, Podien und soziale Medien, um antisemitische, rassistische und weitere menschenfeindliche Ideologien zu verbreiten – all das unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit.
Das wirft drängende Fragen auf: Was bringt der Austausch? Welche Rolle kann politische Bildungsarbeit im gesellschaftlichen Dialog einnehmen? Mit wem reden wir – und ab wann wird ein Gespräch zur Zumutung? Wo liegen die roten Linien? Wie können wir Safer Spaces schaffen und uns zugleich vor Filterblasen schützen?
Die Tagung mit spannenden Keynotes, Podiumsgesprächen und Workshops richtet sich an politische Bildner*innen, Wissenschaftler*innen, pädagogische Fachkräfte und alle weiteren Interessierten! Seien Sie dabei!
Als Speaker*innen zu Gast sind in diesem Jahr u.a. Gilda Sahebi, Jens Christian Wagner, Barbara Mundel, Heike Radvan, Anne Goldenbogen, Meron Mendel, Eva Berendsen u.v.m.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Jetzt anmelden! (Anmeldefrist: 31. August 2026)
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Die Blickwinkel Tagung 2026 wird von der Bildungsstätte Anne Frank in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), der Wüstenrot Stiftung (WS), dem Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA), dem Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ), dem Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) und dem Jungen Ensemble Stuttgart (JES) veranstaltet.