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Frankfurter Interkulturelle Woche 2026: Jetzt für das Programm anmelden

Gäste bei der Eröffnungsfeier der IKW 2025 im Gespräch
Gäste bei der Eröffnungsfeier der IKW 2025 im Gespräch (© Stadt Frankfurt, Mara Monetti)

Die Vielfalt der Menschen und Vereine prägt Frankfurt. Gefeiert wird diese Vielfalt alljährlich mit der Interkulturellen Woche (IKW), diesmal von Donnerstag, 24. September, bis Sonntag, 4. Oktober. Veranstalter ist in diesem Jahr der Verein "El árbol que crece", der dafür vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) eine finanzielle Förderung in Höhe von 10.000 Euro erhält.

Nach dem Motto "Frankfurt in Szene – Stimmen des Zusammenlebens" sollen in diesem Jahr Theater, Musik, Tanz, Performances und Literatur den Schwerpunkt der IKW bilden. Entstehen soll ein Programm, das möglichst viele Facetten des kulturellen Lebens in Frankfurt abbildet.

Dafür braucht "El árbol que crece" Partnerinnen und Partner: Der Verein lädt andere Organisationen, Vereine und Engagierte ein, eigene Veranstaltungen beizusteuern oder neue Formate für die IKW zu entwickeln. Programmideen können bis Freitag, 26. Juni, über ein Anmeldeformular unter crece-ev.org oder per E-Mail an ikw@crece-ev.org eingereicht werden. Das Vernetzungstreffen für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Kennenlernen und zur gemeinsamen Planung findet am Freitag, 26. Juni, statt.

Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg sagt: "Wenn wir gemeinsam etwas gestalten, lernen wir einander besser kennen. Dafür brauchen wir kreative Begegnungsorte, und solche Orte zu schaffen, ist seit jeher Anliegen der Interkulturellen Wochen. Umso mehr freut mich, dass ‚El Àrbol que crece‘ mit seinem Programm möglichst viele Communitys, Kulturinstitutionen und die Stadtbevölkerung zusammenbringen möchte. Ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg und freue mich auf zahlreiche tolle Veranstaltungen."

Bereits in Vorbereitung sind ein internationales, mehrsprachiges Theaterfestival und eine Fachkonferenz zu "Theater und Integrationsförderung". Beides wird von Juan Ybañez koordiniert, Leiter der spanisch-deutschen Theatergruppe "Compañia del Sur". Ybañez sagt: "Frankfurt ist eine große Bühne, auf der jede und jeder von uns die Hauptrolle bei der eigenen Integration spielt. Damit sind wir alle treibende Kräfte der kulturellen Entwicklung unserer Stadt. Wir laden alle Frankfurterinnen und Frankfurter zum Mitmachen bei der Interkulturellen Woche ein."

Der Verein "El àrbol que crece“ (deutsch etwa "der wachsende Baum") wurde 2016 gegründet und befasst sich mit Bildung und Kultur im Zusammenhang mit Migration. Seine Projekte entstehen in Deutschland, aber auch in Städten wie Kairo, Hongkong oder Amman.

Die Frankfurter IKW gibt es seit 2006. Sie wird von wechselnden Veranstalterinnen und Veranstaltern organisiert. Vereine können sich dafür über eine jährliche Ausschreibung bewerben. Hinter der Frankfurter IKW steht ein Initiativkreis, dem das AmkA, weitere städtische und kirchliche Träger sowie Dachverbände angehören.