Von Donnerstag, 24. September, bis Sonntag, 4. Oktober, findet die Frankfurter Interkulturelle Woche (IKW) mit stadtweiten Veranstaltungen statt. Unter dem Motto "Frankfurt in Szene – Stimmen des Zusammenlebens" organisiert der Verein "El árbol que crece" gemeinsam mit zahlreichen weiteren Frankfurter Vereinen und Initiativen ein vielfältiges Performance-Kunstprogramm mit Theater, Konzerten, Lesungen und Tanz in verschiedenen Sprachen.
+++ Zum kompletten IKW-Programm auf der Website des Vereins "El árbol que crece". +++
"Frankfurt ist eine Stadt, in der Menschen mit ganz unterschiedlichen Geschichten, Sprachen und kulturellen Biografien zusammenleben. Diese Vielfalt ist Teil unserer Stärke als Stadtgesellschaft", sagte Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Diversität und Migration, am Donnerstag, 24. September, bei der Eröffnung der IKW vor rund 80 Gästen im stadtRAUMfrankfurt. "Dieses Zusammenleben ist nicht selbstverständlich. Gerade heute, wo gesellschaftliche Debatten rauer werden und Unterschiede schnell zur Trennlinie gemacht werden, müssen wir umso mehr dafür sorgen, dass Menschen miteinander im Gespräch bleiben und ihren Platz in unserer Stadtgesellschaft haben. Die Interkulturelle Woche schafft dafür Raum und macht sichtbar, was Frankfurt ausmacht. Mein Dank gilt 'El árbol que crece' und den vielen Vereinen, Initiativen und Ehrenamtlichen, die diese Woche gestalten."
Juan Bautista Ybañez, Theaterdirektor und Projektleiter der IKW 2026, sagte: "Theater schafft etwas, das wir heute besonders brauchen: echte Begegnung. Bei der Interkulturellen Woche trifft die Bühne auf viele weitere Ausdrucksformen: auf Musik, Malerei, Literatur, Tanz und kreative Workshops. So entsteht ein gemeinsamer Raum, in dem unterschiedliche Sprachen, Geschichten und kulturelle Perspektiven zusammenkommen. Frankfurt ist eine Stadt voller Stimmen und Ideen, und wir möchten alle herzlich einladen, diese Vielfalt gemeinsam zu entdecken, zu erleben und zu feiern."
Bis Sonntag, 4. Oktober, erwartet Interessierte ein Programm mit über 50 Veranstaltungen, darunter Lesungen in verschiedenen Sprachen, mehrsprachige Theaterstücke für Kinder und Erwachsene sowie interkulturelle Filmscreenings. Konzerte mit traditioneller und zeitgenössischer Musik aus vielen Teilen der Welt laden dazu ein, unterschiedliche Kulturen musikalisch zu erleben. Das gesamte Programm gibt es unter crece-ev.org. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos oder vereinzelt für einen geringen Betrag möglich.
Die IKW wird seit 2006 gefeiert und seit 2021 jedes Jahr von einem anderen Frankfurter Verein organisiert. 2026 hat ‚El árbol que crece‘ den Zuschlag erhalten. Der Verein organisiert seit 2016 Bildungsprojekte und fördert den Austausch von Wissen und Erfahrungen zwischen verschiedenen Kulturen.
Für die Organisation der IKW wird der Verein mit 10.000 Euro durch das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) gefördert.
Koordiniert wird die IKW von einem Initiativkreis, dem das AmkA, kirchliche und städtische Träger sowie Verbände angehören.